Kosten und Datenschutz bei QR Kontor
Statische QR-Codes sind kostenlos, ohne Anmeldung, ohne Limit und ohne Wasserzeichen. Dynamische QR-Codes, bei denen du das Ziel auch nach dem Druck noch ändern kannst, kosten einmalig 4,99 Euro pro Code. Kein Abo, keine Folgekosten.
Die Daten liegen in Frankfurt (Supabase EU und Vercel fra1). Es laufen nur essentielle Cookies für die Login-Session, kein Marketing-Tracking und keine Drittanbieter-Pixel.
Wo ein Kontakt-Code mehr bringt als eine Visitenkarte
Eine Visitenkarte gibst du jemandem in die Hand. Ein Kontakt-Code hängt dort, wo du gerade nicht stehst:
- Messestand und Rollup. Die Besucher gehen vorbei, während du im Gespräch bist. Wer sich für dich interessiert, scannt im Vorbeigehen
- Firmenwagen und Transporter. Der Nachbar sieht dein Fahrzeug vor dem Haus und braucht auch einen Handwerker. An der Ampel schreibt niemand eine Nummer ab
- Türschild, Praxis, Laden. Außerhalb der Öffnungszeiten ist der Code die einzige Möglichkeit, dich zu erreichen
- Maschine, Werkzeugkoffer, Gerät. Die Service-Hotline klebt direkt dort, wo das Problem auftritt
- Flyer, Angebot, Rechnung. Der Kontakt wandert vom Papier ins Handy, bevor das Papier im Altpapier landet
Für die gedruckte Karte selbst gibt es eine eigene Anleitung mit Maßen und Druckhinweisen: QR-Code für die Visitenkarte.
Schritt 1: Nur die Felder, die jemand wirklich braucht
Jedes Zeichen macht das Muster feiner. Ein Code mit Name, Firma, einer Nummer und einer Mail-Adresse bleibt grob und liest sich auch auf Distanz. Ein Code mit Festnetz, Mobil, Fax, Postanschrift und Notizfeld wird so fein, dass ihn eine Kamera aus zwei Metern nicht mehr auflöst.
Bewährt hat sich:
- Vorname und Nachname (oder nur die Firma, wenn es um ein Team geht)
- Firma
- Die eine Nummer, unter der jemand rangeht
- Eine E-Mail-Adresse
- Website, wenn sie kurz ist
Schritt 2: Die Nummer international schreiben
+49 170 1234567 statt 0170/123 45 67. Mit Ländervorwahl, ohne führende Null, ohne Schrägstrich. So funktioniert der Rückruf auch aus dem Ausland, und jedes Handy erkennt die Nummer sicher als Nummer.
Schritt 3: Größe nach Abstand wählen
Die Faustregel lautet: Scan-Abstand geteilt durch 10. Mit weniger Feldern geht es etwas kleiner, mit vielen Feldern brauchst du mehr.
| Einsatzort | Typischer Abstand | Mindestkante |
|---|---|---|
| Namensschild, Flyer | 20 bis 30 cm | 2,5 bis 3 cm |
| Türschild, Schaufenster | 50 cm bis 1 m | 5 bis 10 cm |
| Messe-Rollup | 1,5 bis 2 m | 15 bis 20 cm |
| Firmenwagen, Heckscheibe | 3 m | 30 cm |
Rundherum gehört ein heller Rand von mindestens vier Modulbreiten. Für den Druck lädst du SVG herunter, das bleibt bei jeder Größe scharf.
Schritt 4: Mit zwei Handys testen
Einmal mit einem iPhone, einmal mit einem Android-Gerät scannen, und zwar am fertigen Druck, nicht am Bildschirm. Erscheint der Vorschlag „Kontakt hinzufügen“ mit den richtigen Feldern, passt alles.
Andersherum: Kontaktdaten von Besuchern erfassen
Viele suchen nach einem QR-Code, mit dem sie die Kontaktdaten von anderen einsammeln. Etwa Gäste bei einer Veranstaltung, Interessenten am Messestand oder Teilnehmer einer Führung. Das kann ein Kontakt-Code nicht, denn er liefert Daten aus, er nimmt keine an.
Dafür brauchst du ein Formular, zum Beispiel aus Google Forms, Microsoft Forms oder Tally. Den Link zum Formular wandelst du oben im Generator unter URL in einen QR-Code um. Zwei Dinge solltest du dabei beachten:
- Sag auf dem Formular, wofür du die Daten nutzt und wie lange du sie aufbewahrst. Sobald du Namen und Telefonnummern sammelst, gilt die DSGVO
- Nimm einen dynamischen Code, wenn der Aushang länger hängt. Wechselst du später das Formular, änderst du nur das Ziel und musst nichts neu drucken
Statisch oder dynamisch?
Der statische Kontakt-Code ist kostenlos und enthält deine Daten direkt. Er funktioniert ohne Internet und ohne uns, ist aber eingefroren: Neue Nummer heißt neuer Aufkleber.
Klebt der Code auf einem Fahrzeug, einer Maschine oder einem Schild, das jahrelang hängt, lohnt sich die dynamische Variante für 4,99 Euro einmalig. Dann zeigt der Code auf eine digitale Visitenkarte, deren Inhalt du jederzeit änderst. Dazu siehst du, wie oft gescannt wurde.
Häufige Fragen
Wie erstelle ich einen QR-Code mit meinen Kontaktdaten? Oben im Generator „Visitenkarte“ wählen, Name, Telefon und E-Mail eintragen und den Code als PNG oder SVG herunterladen. Das dauert etwa eine Minute und kostet nichts.
Braucht man zum Scannen eine App? Nein. Die Kamera-App aktueller iPhones und Android-Geräte erkennt Kontakt-Codes von selbst und bietet an, den Kontakt zu speichern.
Kann ich mit einem QR-Code Kontaktdaten von anderen erfassen? Nicht direkt. Dafür brauchst du ein Online-Formular, auf das der QR-Code zeigt. Den Link zum Formular kannst du hier als URL-Code erzeugen.
Wie viele Kontaktdaten passen in einen QR-Code? Technisch sehr viele, praktisch wenige. Ab etwa acht Feldern wird das Muster so fein, dass es aus größerer Entfernung oder auf mattem Papier schlecht gelesen wird.
Was mache ich, wenn sich meine Nummer ändert? Beim statischen Code musst du neu drucken. Beim dynamischen Code änderst du die Nummer im Konto, und der gedruckte Code zeigt ab sofort die neue.
Speichert ihr meine Kontaktdaten? Beim statischen Code nicht. Er wird in deinem Browser erzeugt, die Daten stehen danach nur im Bild.
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